Psalm 116:1-18 HFA

[1] Ich liebe den HERRN, denn er hat mich gehört, als ich zu ihm um Hilfe schrie. [2] Ja, er hat sich zu mir herabgeneigt; mein Leben lang will ich zu ihm rufen! [3] Ich war schon gefangen in den Fesseln des Todes, Sterbensangst hatte mich gepackt, und ich war völlig verzweifelt. [4] Da schrie ich laut zum HERRN, ich flehte ihn an: »O HERR, rette mein Leben!« [5] Wie gnädig und gerecht ist der HERR! Ja, unser Gott ist voll Erbarmen! [6] Er beschützt alle, die sich selbst nicht helfen können. Ich war in großer Gefahr, doch der HERR hat mir geholfen! [7] Nun kann ich wieder ruhig werden und sagen: »Der HERR hat mir Gutes erwiesen!« [8] Ja, er hat mich vor dem sicheren Tod gerettet. Meine Tränen hat er getrocknet und mich vor dem Untergang bewahrt. [9] Ich darf am Leben bleiben, darf weiterleben in seiner Nähe. [10] Ich vertraute auf Gott, darum sagte ich ihm: »Ich weiß nicht mehr aus noch ein!« [11] In meiner Bestürzung rief ich: »Auf keinen Menschen kann man sich verlassen!« [12] Wie soll ich dem HERRN nun danken für all das Gute, das er mir getan hat? [13] Beim Opfermahl will ich den Kelch zum Dank erheben und den HERRN preisen, der mich gerettet hat. [14] Vor seinem ganzen Volk will ich erfüllen, was ich ihm versprochen habe. [15] Der HERR bewahrt alle, die ihm die Treue halten, denn in seinen Augen ist ihr Leben wertvoll. [16] Gott, du bist mein HERR, und ich diene dir, wie schon meine Mutter es getan hat. Du hast mich den Klauen des Todes entrissen. [17] Deshalb will ich dir ein Dankopfer bringen und deinen Namen, HERR, preisen. [18] Vor den Augen deines ganzen Volkes – in den Vorhöfen des Tempels mitten in Jerusalem – will ich dir, HERR, meine Gelübde erfüllen. Halleluja – lobt den HERRN!

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